Atlantikbad oder Swimmingpool – beides!

Heute Morgen konnte ich es kaum erwarten, endlich raus aus Lesparre-Medoc und ab Richtung Norden. Zwischenhalt in Verdon sur Mer im Hafen. Es ist 7:00 Uhr schattige 14 Grad aber ein herrlicher Blick über die Marina auf die Gironde. Nach Gassirunde um den Hafen und zurück, ein Müsli auf der Parkbank. Alles besser als der laute, staubige Parkplatz gestern.

Ein kleines Stück nördlicher, liegt der Hafen „Bac du Verdon sur mer“. Noch ist es ruhig, vor 8:00 Uhr und nur ein paar Angler sind mit mir auf den Kais unterwegs. Wir wandern bis zur Spitze und zum Leuchtturm „Phare de Grave“ dann die Düne hinauf. Hier wird die kleine Kletterei mit einem herrlichem Blick auf die Umarmung von Gironde und Atlantik belohnt. Die Sonne schein jetzt auch, es wird wärmer und der Hoodie wandert in der Rucksack.

Nächste Etappe ist Soulac-sur-mer. Das ist hier Atlantik pur. Kann man kaum beschreiben: Seeluft gemischt mit frischen Heuduft, Möwen in der Luft über endlosem Sandstrand und Brandungsrauschen. Jetzt ab ins Wasser.

Leider lässt Collin nicht zu das ich ohne ihn ins Wasser gehe. Er kommt mir zweimal hinterher, sobald ich mit dem Kopf im Wasser bin. Es zeigt sich, dass er ein sehr guter Schwimmer ist und auch kein Salzwasser mehr trinkt. Immerhin was gelernt in Sankt Peter Ording.

Nun aber los zu unserer Unterkunft in Bégan. Ich bin gespannt die Informationen auf Bookingcom waren nicht ganz einheitlich. Entweder Zimmer oder Haus mit Küche oder ohne … auf jeden Fall mit Swimmingpool, WLAN, Strom, Dusche und einem richtigen Klo. Carol die Vermieterin hat mir besorgt geschrieben, ob ich den wirklich das Zimmer haben möchte, wenn es keine Küche hat. Da ich campingmäßig voll ausgestattet bin, ist mir das egal.

Den Rest des Tages verbringen wir am Pool. Hier ist auch ein deutsches Paar aus der Nähe von Stuttgart untergebracht. Wir kommen ins Gespräch und sie laden mich spontan ein abends gemeinsam zu grillen. Sehr nett.

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