Da ich leider den geliehenen Stromadapter beim Verlassen des Schlosscamping zurückgeben musste, heute als erstes ab ins Gewerbegebiet von Limoges. Als Tipp bekam ich, es im Leroy Merlin zu versuchen. Mega Baumarkt, hilfsbereites Personal, aber kein Adapter für draußen. Nächster Tipp das Decathlon fast um die Ecke. Kein Adapter zu bekommen, dafür ein schicker Trecking Sonnenhut im Angebot. Letzter Versuch ein Ausrüster für Camping Cars. 15 min suchen, zu der Adresse führt Google mich über eine Umleitung in eine Sackgasse.
Ich gebe auf, 1h Gewerbegebiet reicht. Es ist schon 11:00 und es wird heiß. In der City machen wir nur kurz Rast in einem Park gegenüber einem pompösen berühmten Bahnhof, um Schatten und Wasser zu tanken für Collin und dann auf zum Ziel. Limoges ist sicher schön. Aber nicht heute. Nicht für uns.
Jetzt geht es aber endlich raus in die Natur. Le Grand Étang heißt das Ziel ein Tipp aus einem Reiseführer: Wohnmobil Parkplätze an einem alten Stausee mitten im Perigord Vert, eine Badestelle Wälder und das war’s. Die Sonne scheint auch wieder, wir machen uns auf dem Weg. Für die 100 km brauchen wir fast 2,5 h. Die Straßen schlängeln sich rauf und runter und Google zeigt und jedes Dörfchen.



Der Platz ist wunderbar ruhig, tagsüber einige Einheimische nachts eine Handvoll Camper (auch eine junge Frau im Kangoo). Zweimal schwimmen, einmal um den See laufen – durch das Unterholz. Richtig erholsam. Wir haben eine ruhige Nacht bis gegen 3:00 ein Gewitter Lichter zaubert. Es geht hier irgendwie nicht ohne Regen.
(Da mir der Strom ausging – kommt der Beitrag etwas später)
