Unser Dünen-Parkplatz wurde nachts noch recht hektisch. Immer mehr Autos kamen an – nicht immer leise. Aus dem PKW neben mir kommt irgendwann Schnarchen. Eine Familie, vier Personen, alle in einem Auto. Mein letzter Blick auf die Dünen und dann fahren wir Richtung Avranches und Baie Mont-Saint-Michel.
Die Stadt ist hübsch, auf dem Markt kaufe ich ein, auch etwas zu teuren Biokäse, aber sehr lecker und nach einer Stärkung mit einen kleinen Keks und einen Kaffee erwandern wir uns die Stadt. Es ist recht ruhig, der Reiseführer hat recht, die meisten Touristen lassen die Stadt links liegen und fahren direkt zum Mont.






Die Burg ist hübsch, frei zugänglich und hat einen tollen Garten, in dem wir die Ruhe genießen. Danach wechseln wir den Standort und fahren zur Kirche „Notre-Dame“ und dem Jardin des Plantes von dem man angeblich schon den Mont sehen kann. Man kann!






Ich überlege, wo ich schlafen könnte, und fahre zum Café de la Baie, meist sind ja an Aussichtspunkten kleine, schöne Parkplätze. Das Café ist ein alter Citroën mit einem netten Herrn und guten Kaffee. Es ist Ebbe und man hat einen tollen Blick auf den Mont. Wir wandern ein bisschen auf dem Küstenwandernweg während die Solaranlage den Speicher auflädt. Es ist extrem windig deswegen fahren wir weiter. Auf der anderen Seite der Bucht finden wir einen hübschen kleinen Campingplatz, wo man Platz für uns schafft. Heute wird selber gekocht, schließlich war ich auf dem Markt einkaufen.



