M&M

Heute ist M&M Tag. Nicht was ihr denkt Schokolade und so 😉. Sondern der Mont St. Michel und Saint Malo.
Nach einem gemütlichen Start in den Tag verlassen wir „Camping la Baie du Mont Saint Michel“ (klein, günstig, sauber und nette Leute – Empfehlung!) und fahren zum Mont. Das ist von hier nur eine knappe Viertelstunde entfernt. Google lotst uns auf den riesigen, gut organisierten Parkplatz, kostet allerdings 20€ für 4 Stunden. Na mal sehen, ob sich das lohnt.
Ich packe auf jeden Fall eine Schale und 1l Wasser für unterwegs ein, denn es ist jetzt schon ziemlich heiß. (Spoiler: es werden heute noch 29 Grad)

Vom Parkplatz fährt ein kostenloser Shuttle Bus doch die Schlange ist schon lang. Mit dem Bus dauert es 20 Minuten – zu Fuß 35 Minuten. Also laufen wir. Es wird ein schöner gemütlicher Spaziergang. Colin interessiert sich für fast jedes Gebüsch, daher brauchen wir ca. 1 Stunde bis zur Brücke. Weiter gehen wir nicht. Es ist mir zu heiß und Collin interessiert sich mehr für die anderen Hunde und die Schafe unten in den Salzwiesen.

Für eine lange Pause ist es zu heiß, denn es gibt hier an der Brücke keinen Schatten. Wir laufen wieder zurück, kämpfen uns bis zum Parkplatz und trinken reichlich. Bei der Ausfahrt vom Parkplatz, dann eine Panne: mein Ticket verschwindet in einen Schlitz, in denen es nicht gehört. Mein Fehler. Hinter mir zwei geduldige Autofahrer. Der Infoknopf verbindet mich mit einer netten Frau, die aus der Ferne das Bezahlen möglich macht. Merci und Au revoir.

St. Malo ist zwar schon Bretagne, aber das soll der westlichste Punkt meiner Reise werden. Die Fahrt dorthin führt durch hübsche, hügelige Täler und ab und zu kann man die See und den Klosterberg sehen.

Das Sonntag ist, habe ich irgendwie verdrängt. Alle Strände sind um 14:30 proppenvoll, also auch die Parkplätze. Ich finde im Osten von St. Malo, fast schon außerhalb der Stadt, einen kleinen Parkplatz, von dem man unten an den Hafen gehen kann. Hier ruhen wir uns etwas aus.

Um 17:00 Uhr versuche ich noch mein Glück auf dem Campingplatz in St. Malo. Keine Chance. Sie sind komplett ausgebucht. Ich fahre also wieder gegen Osten und lande in einer Bucht in der Nähe von Cancale. Hübscher Parkplatz über dem Hafen mit vielen freien Parkplätzen. Unten am Hafen, ein letztes Bad, dann richten wir uns für die Übernachtung gemütlich ein.

PS: Von St. Malos Altstadt und Sehenswürdigkeiten habe ich leider nicht viel gesehen, außer vollen Parkplätzen und vielen Straßen. Das wird also irgendwann mal nachgeholt. 👍

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