Recht früh breche ich vom Parkplatz, oberhalb von Cancale auf. Wir hatten eine ruhige Nacht, doch nun ist es windig und sehr staubig.

Am südlichen Rand der Normandie fahre ich über Domford zum heutigen Ziel Bagnoles de l‘Orne. Das sind etwa 130 km oder zweieinhalb Stunden Landstraßen. Der Kurort ist beschaulich, hat einen hübschen Campingplatz und liegt mitten in einem großen Waldgebiet. Küste hatte ich reichlich, nun schaue ich mir die letzten Tage das Landesinnere an. Der Reiseführer empfiehlt eine Wanderung durch den Wald Forêt d‘Andaines, das werde ich morgen versuchen. Heute erst mal einrichten (mit Schatten für Collin), Wäsche waschen, lesen und chillen.
Danach genieße ich die sehr sauberen und geräumigen Duschen. Der Wasserdruck aus dem Duschkopf hat Massage-Qualität. So viel Wasserdruck ist eine wohltuende Abwechslung zu anderen, eher tröpfelnden Campingduschen.


Der „Kiosk“ am Campingplatz bietet auch Essen abends das Menü zu 14,50. Ich werde es ausprobieren. Mithilfe des Handys überwinden wir die Sprachschwierigkeiten und ich reserviere für 18:30 Uhr.
Da noch viel Zeit bis zum Essen ist, wandern wir runter in den Ort. Ein See, pittoreske Gebäude und hübsche Cafés. Dann wandern wir, entlang der fast ausgetrockneten Vee, wieder nach oben zum Campingplatz. Der Fußweg in den Orten dauert gemütliche 25 Minuten. Die Rezeptionistin hatte uns auf der Karte, einen Weg abseits der Straßen gezeigt. Das sei doch für den Hund angenehmer. Recht hatte sie.



Das Abendessen (Menü, 3 Gänge) ist rustikal, aber sehr schmackhaft. Ich habe leider vergessen die Vorspeise zu fotografieren. Ihr müsst euch jetzt eine Mischung aus Reis, Mais und Thunfisch, gestützt in einem Garnierring vorstellen. Die Betreiber Familie des Restaurants ist sehr von Collin angetan. Er bekommt Wasser, viele Streicheleinheiten und nun offiziell den Titel: sehr süßer Hund. Très mignon chien. Wusste ich sowieso schon.😎


