TOUR DU BASSIN D’ARCACHON (2)

Abfahrt 7:30 von der schönen Promenade, ohne Kaffee und zum Frühstücken ist es zu früh und mir fehlt noch ein Baguette. Alles ist recht feucht, aber kein Regen mehr. Mittlerweile herrscht hier reges Treiben eine Art Jahrmarkt, zur Feier des 14. Juli wird aufgebaut.
Heute soll es weiter um das Bassin gehen. Tolles dunkles Baguette aus dem Ort und aufgemacht, ich suche einen schönen Platz mit Zugang zum Wasser. Das Hinweisschild Plage und Aire de Picknick verspricht interessant zu sein. Ja, und interessant wird es auch aber etwas anders als gedacht. Die Straße zum Wasser ist holprig, wie wir es schon gewohnt sind, aber plötzlich wird sie zur Sandpiste. Ich habe Willi festgefahren, Mist.

Ich versuche es kurz vorwärts – rückwärts, aber das bringt keinen Erfolg, also erst das Hirn einschalten, dann den Motor. Was könnte ich drunter legen? Mir fällt der stabile Sternenteppich von Jutta ein. Vielleicht reicht ja schon ein Rad das nicht durchdreht. und tatsächlich Willi schafft es ein paar Meter rückwärts. Den Teppich verlege ich noch einmal, dann haben wir es geschafft. Puh, glücklicherweise ist es sehr früh und meinen peinlichen Fehler hat keiner gesehen. 😉

Leider ist gerade Ebbe und Baden geht nicht. Spazieren geht schon, das findet auch Collin toll. Außer mir sind hier noch 2-3 Jogger, ihre Runden drehen. Die heruntergekommene Villa mit direktem Meerblick gehört dem Roten Kreuz. Schade das das Gebäude verfällt wegen Rechtsstreitigkeiten.

Wir machen uns auf die Straße, weiter Richtung Arcachon. Ergibt ein freizugängliches Schwimmbad mit Meerwasser in Audenge. Das interessiert mich. Hier ist in der Bucht ein Austernzüchter neben dem anderen. Aber alle zu, es ist noch zu früh. Also gehe ich schwimmen 4 x 100 Meter reichen mir. Ist doch Urlaub. Mit mir im Becken einige Damen und Herren zwischen 75 und 80. Man verabschiedet sich mit „a demain“ bis morgen. Herrlich die kalte Dusche hinter her.

Weiter geht es über Le Teich (Ornithologisches Schutzgebiet), rein nach Arcachon (sehr viele Menschen) dann aber nach Pilat zur großen Düne. Wir schaffen es tatsächlich beide auf die Düne. Sind aber erschöpft aber auch ein bisschen stolz. 7€ Parken kostet die Fitnesseinheit.

Die Nacht verbringen wir noch ein Stück die Küste rauf in einem Pinienwäldchen (Biscarosse Plage) auf dem öffentlichen Parkplatz, da der Campingplatz voll ist. Auf dem Weg dorthin, fahren wir an verbrannten Wäldern vorbei. Fast jedes Jahr gab es hier große Brände.
Die Atlantikküste hier ist sehr rau viele Surfschulen, Surfer aber trotzdem auch ganze Familien. Da ist schon spät ist gehe ich mit Collin an den Strand, obwohl hier wieder steht, keine Hunde, wir sind nicht die einzigen. 😉

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