Finale: Jardin de Monet

Heute ist der letzte Tag unserer Reise durch die Normandie. Zum Abschluss habe ich eine Karte für den Jardin de Monet, das hatte ja beim ersten Mal nicht geklappt. Einlass ist gegen 16:30 Uhr. Ein bisschen Sorgen macht mir, wie ich das mit Collin regele, denn es wird heute wieder ein heißer Tag.

Auf der Strecke nach Giverny liegen zwei interessante Städte. Évreux und Vernon. Schon bei der Einfahrt in nach Évreux, sehen wir von weiten die imposante Kathedrale. Willi wird dort, gut behütet von Notre Dame, geparkt und dann machen wir uns auf dem Weg, die Stadt zu erkunden. Ein Frühstück wäre toll, denn das Müsli heute Morgen war mit schlecht gewordener Milch nicht zu genießen. 😌

Nach Kaffee, Sandwich und Toilette gehen wir eine Runde durch die Stadt. Hier wird gerade viel renoviert. Sehr geschmackvoll. Zum Beispiel werden überall auf der Hauptstraße kleine Grünflächen mit Baum und trockenresistenten Pflanzen angelegt.

Noch kurz einkaufen und dann geht es weiter Richtung Vernon. Hier soll Collin seinen Spaß haben. Wir parken an der Seine und laufen ein Stück weit am Ufer entlang. Kurios finde ich den Sprungturm über Beton.

Um 15:00 Uhr geht es weiter nach Giverny. Das sind knappe 8 Minuten. Der Parkplatz ist noch recht voll, doch mit etwas Geduld erobere ich mir einen Parkplatz mit Schatten. Nach einer Gassirunde inklusive Schwimmen (Collin), richte ich den Platz für Collin her. Er soll draußen vor Willi im Schatten mit vollem Wassernapf warten.


Nun also auf in den Garten. Eigentlich bin ich noch zu früh, aber ich darf trotzdem schon rein. Ich bin bei Leibe nicht die einzige Garten Liebhaberin. Es ist voll. Manche Beete sind schon etwas verblüht und man darf natürlich nicht überall hin, sonst sähe der Garten nicht mehr lange schön aus. Je nach Jahreszeit ändert sich der Charakter, die Farben, die Blumensorten. Der Frühling soll die schönste Zeit sein, um hier spazieren zu gehen. Ins Haus von Monet gehe ich nicht, obwohl es sehr interessant sein soll. Das dortige Gedränge ist noch viel größer als draußen und die Luft ist viel schlechter.

Noch ein paar Blüten? Bitte sehr.

Um 17:30 brechen wir dann endlich auf. Collin ist sehr froh, das ich wieder da bin und in sein Auto zu dürfen. Ich beschließe heute, soweit ich kann, in Richtung Heimat zu fahren.

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