Halb Sieben klopft die Sonne an die Scheibe. Na gut, stehen wir mal auf und beginnen fröhlich den neuen Tag😩. Gegen neun habe ich alles abgebaut und wir starten Richtung Norden.

Ich will heute nach Périgueux, immerhin die „Hauptstadt“ des Périgord. Eine knappe Stunde später parken wir am Ufer der Isle. Collin darf kurz ans und ins Wasser, dann wandern wir durch die Altstadt. Kathedrale, mittelalterliche Häuser, ein alter Gefängnisturm und Kaffeepause neben einem alten Karussell. (Kann noch jemand die ganzem Kathedralen und Kirchen auseinander halten?)
Im Reiseführer steht, dass es hier ein Gallo-Römisches Museum gibt. Kaum sind wir da, fängt es an zu regnen und zwar richtig. Ins Museum darf Collin leider nicht hinein. Wir bleiben daher unter dem großen Vordach und ich schau mir von draußen, durch die Glasfasade alles an. Als es scheinbar etwas weniger regnet, entschließe ich mich den Rückweg anzutreten. Bis ich wieder in der Altstadt und in der Nähe des Autos bin, bin ich tropfnass. Gut das es doch 26 Grad sind.






Ziemlich feucht fahren wir weiter Richtung Norden. Etappenziel für heute wäre der Campingplatz Lac Arfeuille. Unterwegs noch ein kleiner Umweg, weil wieder die Sonne scheint und wir schauen und noch Schloss Hautefort an. Seht selbst. Richtig tolle Anlage. Aber alt ist nur die Zugbrücke und die Türme, der Rest ist mal abgebrannt und wurde wieder aufgebaut. Collin fand besonders den riesigen Wald dort toll. Ich hab ihn mal frei laufen lassen, weil außer mir dort keiner war.








Nun haben wir doch ein bisschen viel Zeit auf dem Schloss vertrödelt, so dass wir erst gegen 18:45 Uhr auf dem Campingplatz ankommen. Toller See an einem Viadukt, große Plätze die nach wildem Thymian duften. Auch die Sanitäranlagen sind ok. Wir richten uns ein, heute gibt es frischen Lachs und Gemüse von der Grillplatte 😘 und ich gehe noch heiß duschen.

