Auf dem Parkplatz vom „Le Bac A Sable“ weckt mich das Wellenrauschen um 5:30 Uhr. Also kurz raus an den menschenleeren Strand, auf die erste Gassirunde.
Ein Nickerchen und 3 Stunden später, ist am Strand schon mehr los. Wir treffen eine Reihe netter Hundebesitzer und leider haben auch schon ein paar Reiter den Strand besucht. Diese Hinterlassenschaft findet Colin so toll, dass er sich sofort darin rollt. Zur Strafe muss er noch mal tief ins Wasser und wird gründlich gewaschen. Nur sein Geschirr kriege ich nicht ganz duftlos.
Heute wollen wir etwas ins Landesinnere, die Stadt heißt Coutanges und soll ein schöne Stadtzentrum mit imposanter Kathedrale „Notre Dame“ haben. Hier heißt übrigens jede zweite Kirche oder Kathedrale, Notre Dame. Rund um die Altstadt sind nummerierte, kostenlose Parkplätze. Ich wundere mich, als ich durch die kleinen Straßen schlendere, wer hier so schöne Musik hört. Egal wo ich bin, immer höre ich die Musik. Sie kommt aber nicht aus einer Wohnung, sondern aus den Lautsprechern in den Straßen.
Diese ehemalige Kirche ist jetzt Ausstellungsraum, momentan läuft eine Ausstellung zur politischen Gefangenen in Belarus.


Wir haben Glück, weil Donnerstag ist, ist Markt vor der Kathedrale. Ich kaufe viel zu viel ein: Honig, Marmelade, Obst und Vollkornbrot beim Bio-Becker. Die Baguette sind großartig, aber manchmal vermisse ich etwas Substanz. In einem kleinen Café ruhen wir uns aus, ich bekomme einen Longo, Collin Wasser.




Ganz in der Nähe soll ein schöner Park sein. Wir finden auch eine Grünanlage, zu der es steil hinunter geht. Dann ein kleiner See und schon drehen wir eine Runde im wilden Wald. Haben wir uns verlaufen? Google ist auch nicht hilfreich, denn plötzlich steh ich vor Kuhställen und Collin probiert den zweiten Duft des Tages aus. Grrr!
Ein paar Einkäufe (Halsband + Hundeshampoo) später, landen wir auf dem örtlichen Campingplatz. Ich brauche mal wieder eine Dusche und Strom wäre auch nicht schlecht. Der Campingplatz ist schon voll, aber Willi wird noch dazwischen gequetscht (Danke 😘), leider ohne Stromanschluss. Doch die Sonne scheint noch, macht also nicht soviel aus. Nach Aufbau, Duschen und etwas Wäsche (auch Collins Geschirr!) gibt es endlich Abendessen.

