Als ich im April Ausschau nach Campingplätzen auf der Normandie-Halbinsel Cotentin hielt, konnte ich hier zwar sechs Tage buchen, aber nicht auf dem gleichen „Pitch“. Immerhin erhielt ich eine Zusage. Zwei Campingplätze haben nicht einmal geantwortet. Vielleicht war ja auch mein DeepL Französisch nicht so toll?
Weil wir heute bis zwölf den ersten Stellplatz verlassen mussten und erst ab 15:00 Uhr den neuen beziehen können, haben wir einen Ausflug gemacht.
Nach Cherbourg ist es eine knappe halbe Stunde. Nur Landstraßen. Jetzt in der Erntezeit mit jeder Menge Traktoren vor einem und nicht vielen geraden Strecken zum überholen. Also immer wieder Geduld haben und die Landschaft genießen.
Die Stadt ist für das Cotentin, recht groß. Das historische Zentrum ist die alte Hafenstadt Cherbourg, auch die Römer siedelten schon hier. Wir finden in Altstadtnähe einen Parkplatz, was nicht so einfach war, und gehen zu Fuß auf Tour. Vielleicht, weil ich nicht so viel Zeit habe, ich möchte um 15:00 Uhr zurück sein, sehen wir nicht viel Interessantes. Immerhin noch ein Café au lait mit einem leckeren Erdbeer-Törtchen, bevor wir wieder Richtung Campingplatz fahren.




Die nächsten Tage verbringen wir also auf der großen Wiese, ohne Strom. So kann ich endlich mal meine neue Solaranlage ausprobieren. Bei vollem Sonnenschein schafft sie genug Strom um die Kühlbox bei Laune zu halten. Erst hab ich ein bisschen Muffe alles hier stehen zu lassen, wenn ich an den Strand gehe aber ein Versuch ist es wert.


Als wir zurückkommen, ist auch noch alles da. Es sind sowieso sehr freundliche Leute hier.

Guten Abend Narzisse,
„…mit jeder Menge Traktoren vor einem und nicht vielen geraden Strecken zum überholen…“
Das hätte ja ich schreiben können…schnell, schnell von A nach B….🙈
Ist doch URLAUB….kann ja auch mal geduldig, langsam hinterm Traktor 🚜 her gehen….😉
Am Ende sah das Örtchen aber echt gemütlich aus. Habt einen entspannten Abend auf der Wiese. Lg maren 🙋🏼♀️