Am Sonntag verlassen Collin und ich Paris gegen 9:00 Uhr. Das beste Patenkind der Welt sitzt sicher im Zug.
Ich bin froh hinaus aufs Land zu kommen, daher leiste ich mir sogar die Maut-Autobahn und fahre zügig Richtung Norden. Erstes Ziel ist die Monet Stadt: Giverny. Auf dem schönen, kostenlosen Parkplatz organisiere ich erst mal Willi neu. Collin darf nach vorne. Das Gepäck wird ordentlich sortiert und das Bett schon mal aufgebaut. Man weiß ja nie.


Wir wandern durch die Grünanlage und das Dorf – zum „Jardin de Monet“. Ich muss schnell feststellen, dass ohne vorbestellte Eintrittskarte, kein Zutritt zum berühmten Garten möglich ist. (Ich sag nur „Schlangen“)
Collin und mich, überholen Horden von Japanern, Niederländern, Belgiern und was sonst noch alles mit dem großen Reisebus anreist und dem Landesfähnchen hinterherläuft.
Also, ein bisschen das Dorf erkunden und wieder zu Willi um die Weiterfahrt planen. Für die Rückfahrt bleibt noch die Möglichkeit ein E-Ticket zu kaufen. Nun geht es über die Landeshauptstadt Rouen in Richtung Kanalküste.

Rouen
Die Stadt ist prächtig mit ihrem mittelalterlichen Gebäuden, der Kathedrale und dem Justizpalast. Wir landen in einer Tiefgarage mitten in der City. Von hier geht es zu Fuß rund um den prächtigen Justizpalast, jede Straße bietet neue mittelalterliche Schönheiten. Es ist zwar Sonntag, doch sind rund um die Kathedrale und die Innenstadt viele Geschäfte offen.




Die intuitive Fahrt Richtung Norden, bringt mich in den kleinen Ort Fécamp. Auch hier gibt es berühmte Kreidefelsen an steilen Küsten. Auf einem kleinen Parkplatz, am Aussichtspunkt „Valleuse de Senneville-sur-Fécamp“ finden wir noch einen Platz und bleiben über Nacht. Der steile Abstieg zum Srand, sowie später der Aufstieg, fordert meine Knie heraus. Collin hüpft immer mal wieder rauf und runter, trotz seiner 11 Jahre viel fitter als ich.






Ich lieg schon im Bett und lese, da bekomme ich noch Besuch von einer Herde Kühe, die uns gute Nacht sagen.
